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Aktuelle Pressemitteilungen

Aktuelle Pressemitteilungen

Damit Sie immer auf dem neusten Stand sind, stellen wir hier für Sie alle aktuellen Pressemitteilungen bereit.

CRONIMET nimmt ersten batteriebetriebenen Umschlagbagger SENNEBOGEN 825 Electro Battery in Betrieb

Karlsruhe, 13. September 2022

  • Erheblicher Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Recyclingprozess

  • Innovationprojekt gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Der Karlsruher Edelstahlrecyclingspezialist CRONIMET Ferroleg. GmbH hat den ersten batteriebetriebenen Umschlagbagger SENNEBOGEN 825 Electro Battery in Betrieb genommen. Er ist als Innovationsprojekt der Firma SENNEBOGEN Maschinenfabrik GmbH unter Mitwirkung von CRONIMET entstanden.

Ziel des Innovationsprojektes war, die CO2-Emissionen im Recyclingprozess erheblich zu reduzieren. Der neue batteriebetriebene Umschlagbagger verbindet die Flexibilität der herkömmlichen dieselbetriebenen Bagger mit den Vorteilen eines emissionsfrei arbeitenden Elektro-Baggers, der zudem geringere Instandhaltungs- und Energiekosten verursacht. Der akkugestützte 30 t Elektro-Umschlagbagger 825 Electro Battery erlaubt komplett emissionsfreies Arbeiten und leistet so einen erheblichen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen bei CRONIMET. „Mit diesem Innovationsprojekt gehen wir einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur CO2-Neutralität“, sagt Marijo Zeljko, Geschäftsführer CRONIMET Ferroleg. GmbH. „Die Elektrifizierung unseres Maschinenparks ist ein wesentlicher Baustein unserer Klimastrategie.“

Die Unternehmen der CRONIMET Gruppe haben sich verpflichtet, bis 2030 CO2-neutral zu arbeiten. „Wir sind als CRONIMET Ferroleg. bereit, in Innovationen zu investieren und in der Branche voranzuschreiten. Wir freuen uns daher sehr, dass das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wurde“, so Marijo Zeljko.

Aktuell sind bei der CRONIMET Ferroleg. GmbH in Karlsruhe neun Umschlagbagger im Einsatz, die jährlich rund 140.000 Tonnen Edelstahlschrotte und andere legierte Schrotte in den Rohstoffkreislauf zurückführen. Zunächst setzt CRONIMET den batteriebetriebenen Umschlagbagger bei der Beschickung der Schrottpresse, der Materialvorbereitung für die Presse sowie für Sortierarbeiten im Wareneingang ein. Der Akkubagger wird mit 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom betrieben und spart im Zweischichtbetrieb bis zu 125 Tonnen CO2 Emissionen pro Jahr im Vergleich zur bisherigen Lösung – und das bei gleicher Bewegungsfreiheit.

CRONIMET unterstützte die Produktentstehung mit wichtigem Praxis-Know-how und arbeitete im Prototypenstatus der Maschine aktiv mit. Die im Innovationsprojekt entstandene akkugestützte Elektro-Umschlagmaschine ist somit optimal auf die Anforderungen im anspruchsvollen Metallrecycling ausgerichtet.

Der SENNEBOGEN 825 Electro Battery basiert auf dem SENNEBOGEN 825 E mit 110 Kilowatt Elektromotor. Das Einsatzgewicht von ca. 30 Tonnen und die Reichweite von 14 Metern sind unverändert. Sein Stromspeicher, ein Lithium-Ionen-Akkupack mit 378 Kilowattstunden Speicherkapazität, der anstelle des Kontergewichts am Heck der Maschine verbaut ist, ermöglicht dem Bagger einen flexiblen Einsatz ohne Zwischenladen von bis zu 8 Stunden. Beim stationären Einsatz am Kabel kann er gleichzeitig arbeiten und laden. Dank des Onboard-Chargers und des verwendeten 63A CEE-Steckersystems kann der Elektro-Umschlagbagger an konventionelle Kraftsteckdosen angeschlossen werden, sodass zusätzliche Investitionen in Ladesäulen nicht anfallen.

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CRONIMET Gruppe legt ersten Nachhaltigkeitsbericht vor

Karlsruhe, 15. August 2022

  • Nachhaltigkeitsbericht folgt international anerkanntem GRI-Rahmenwerk

  • CO2-Neutralität im Fokus

Die CRONIMET Holding GmbH hat ihren ersten gruppenweiten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Das Karlsruher Familienunternehmen folgt mit der Berichterstattung dem international anerkannten Standard der Global Reporting Initiative (GRI), Option: Kern. „Wir möchten mit dem standardkonformen Reporting umfassend und transparent über unser Nachhaltigkeitsengagement in allen Dimensionen berichten“, erklärt Bernhard Kunsmann, CFO der CRONIMET Holding GmbH. Als global agierendes Unternehmen mit rund 70 Standorten auf sechs Kontinenten bekennt sich CRONIMET zu seiner Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft.

Ein Projektteam hat in den vergangenen zwei Jahren das gruppenweite Reporting und die Strategie vorbereitet. Damit sind die Grundlagen geschaffen, um die Strategie im engen Austausch mit den Stakeholdern weiterzuentwickeln und weitere, konkrete Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance zu definieren. Ein wesentliches Ziel: CRONIMET möchte bis zum Jahr 2030 gruppenweit die direkt verursachten CO2-Emissionen reduzieren und in Scope 1 und 2 CO2-neutral werden sowie bis 2050 den Net-Zero-Standard der Science Based Targets Initiative (SBTi) erreichen. „Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel, das wir mit Nachdruck und Strategie verfolgen, weil wir davon überzeugt sind, als Unternehmen der Kreislaufwirtschaft auch hier unseren Beitrag leisten zu können“, erklärt CFO Bernhard Kunsmann. CRONIMET bereitet aktuell den Beitritt zur SBTi vor.

„Wir leben Nachhaltigkeit in unserem Geschäftsmodell und in unserem Selbstverständnis“, betont Mehrheitsgesellschafter und CEO Jürgen Pilarsky. „Es genügt uns aber nicht, als Weltmarktführer im Edelstahlrecycling einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz zu leisten, indem wir die wertvollen Rohstoffe zurück in den Wertstoffkreislauf führen. Wir möchten darüber hinaus gehen und unser unternehmerisches Handeln an jeder Stelle noch nachhaltiger gestalten: für die Umwelt, unsere Mitarbeiter*innen, unser Unternehmen und für die Gesellschaft.“

Der GRI-Report und das begleitende Nachhaltigkeitsmagazin sind auf der Webseite der CRONIMET Holding GmbH veröffentlicht.

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CRONIMET Gruppe schließt Jubiläumsjahr 2021 erfolgreich ab – Änderungen in der Geschäftsführung

Karlsruhe, 16. Februar 2022

  • Weltmarktführer im Edelstahlrecycling festigt seine Position

  • Oliver Kleinhempel zieht sich aus der Geschäftsführung zurück und fokussiert sich künftig noch stärker auf das operative Geschäft

Die CRONIMET Gruppe, Weltmarktführer im Recycling von Edelstahlschrotten mit Hauptsitz in Karlsruhe, hat ihr 40. Jubiläumsjahr sehr erfolgreich abgeschlossen. Den schwieriger werdenden globalen Handelsbeziehungen, einigen Umstrukturierungen innerhalb der Branche und natürlich der nach wie vor anhaltenden Pandemie zum Trotz: Der Weltmarktführer ist sehr gut durch die turbulente Zeit gekommen und konnte seine Position als Nummer eins der Branche weiter festigen. Dies zeigt sich auch im wirtschaftlichen Erfolg: Erstmals seit mehr als 10 Jahren ist das operative Ergebnis vor Zinsen und Abschreibung auf über Euro 100 Mio. gestiegen.

Nicht nur im Kerngeschäft ist die CRONIMET Gruppe gewachsen. Vielmehr hat das Karlsruher Familienunternehmen einmal mehr das getan, was es in den letzten 40 Jahren ausgezeichnet hat: Chancen zu erkennen und zu ergreifen. So beschäftigt sich CRONIMET bereits seit einigen Jahren mit anderen, neuen Geschäftsfeldern, die – angedockt an das Kerngeschäft, dem Metallrecycling – die Geschäftsbasis des Unternehmens weiter verbreitern sollen. Neben dem Aufbereiten von Metallschlämmen durch die Tochtergesellschaft CRONIMET Envirotec in Bitterfeld bei Leipzig oder der Aufbereitung einer Wolframhalde mit ca. 12 Mio. Tonnen Wolframerz-Abraum einer stillgelegten Mine in Australien ist im Jahr 2021 mit dem Recycling von Materialien (Kobalt und Nickel) für die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge ein weiteres Tätigkeitsfeld hinzugekommen.

„Was uns schon immer ausgezeichnet hat, waren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Expertise und ihre Flexibilität. Das und unsere nach über 40 Jahren gewachsenen, partnerschaftlichen Beziehungen innerhalb unserer Branche haben es uns auch in diesem Fall ermöglicht und ermöglichen es uns immer wieder, solche sich bietenden Chancen zu erkennen und sie dann auch zu nutzen, um die Zukunft unseres Unternehmens zu sichern“, sagt Jürgen Pilarsky, CEO der CRONIMET Holding GmbH.

Bei allem wirtschaftlichen Erfolg sind sich Gesellschafter und Management der CRONIMET-Gruppe auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. So wurde in 2021 sowohl personell der Bereich „Corporate Social Responsibility“ ausgebaut als auch bei vielen Tochtergesellschaften beispielsweise in Solarenergie und E-Mobilität, nicht nur im Fuhrpark, auch auf den Plätzen selbst, investiert. „Wir sind überzeugt, dass das Thema Nachhaltigkeit bei all unseren Mitarbeitern in Fleisch und Blut übergegangen ist, so dass wir sehr zuversichtlich sind, unser Ziel, im Jahre 2030 klimaneutral zu sein, auch zu erreichen“, sagt der für CSR in der Geschäftsleitung verantwortliche CFO Bernhard Kunsmann.“

Auch beim Thema Frauen in Führungspositionen möchte CRONIMET zu den Vorreitern gehören. „Auch wenn es für Unternehmen unserer Größenordnung derzeit noch keine gesetzlichen Vorschriften gibt, haben wir eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, nach der in unserer Holding Geschäftsleitung immer mindestens eine Frau vertreten sein soll“, so die u.a. für den Personalbereich zuständige Geschäftsführerin Annette Gartner. Mehrheitsgesellschafter und CEO Jürgen Pilarsky wünscht sich dabei perspektivisch sogar eine paritätische Besetzung der Geschäftsleitung.

Oliver Kleinhempel legt Fokus noch stärker auf das operative Geschäft

Neben dem operativen Bereich hat CRONIMET auch personell die Weichen für die Zukunft gestellt. Nachdem Jürgen Pilarsky, Sohn des Firmengründers Günter Pilarsky und CEO der CRONIMET Holding GmbH, 2021 die Mehrheitsanteile am Familienunternehmen übernommen hat, folgt früh in 2022 eine weitere Umstrukturierung auf höchster Managementebene.

Oliver Kleinhempel scheidet zum 1. Februar 2022 aus persönlichen Gründen aus der Geschäftsleitung der CRONIMET Holding GmbH. Kleinhempel bleibt dem Unternehmen erhalten und wird sich künftig noch stärker und operativer seinen bisherigen Verantwortungsbereichen Raw Materials, Processing und Business Development sowie unseren Geschäften in Asien und Australien widmen. Dieser Schritt ermöglicht es ihm, sich künftig noch intensiver mit den Chancen zu befassen, die sich für CRONIMET auf den Rohstoffmärkten bieten.

„Wir respektieren Oliver Kleinhempels Entscheidung und sind zudem sehr froh, dass er der CRONIMET-Gruppe erhalten bleibt. Ich weiß, dass er sich weiterhin mit unverändert hohem Engagement in seine Verantwortungsbereiche einbringen wird und ich freue mich auf eine weiterhin sehr erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt Jürgen Pilarsky, an den Kleinhempel künftig direkt berichten wird. Da Oliver Kleinhempel auch in Zukunft seine operativen Aufgaben weiterführen wird, ist eine Nachbesetzung seiner Position innerhalb der Geschäftsführung der CRONIMET Holding nicht vorgesehen.

Ausblick 2022

Für das 1. Quartal im neuen Geschäftsjahr geht CRONIMET von einer Fortsetzung der guten Entwicklung des Jahres 2021 aus. Auch für das 2. Quartal 2022 zeichnet sich eine hohe Auslastung der Abnehmer ab, so dass das Management von einer Erreichung der Planungen für das Gesamtjahr ausgeht.

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Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell: Bundestagskandidatin Zoe Mayer zu Besuch bei CRONIMET

Karlsruhe, 18. August 2021

  • Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Karlsruher Stadtrat macht sich ein Bild von der CRONIMET Gruppe und der Metallrecyclingbranche

  • CRONIMET bekennt sich einmal mehr zu seinen ehrgeizigen Nachhaltigkeitszielen

Nachhaltigkeit in seiner besten Form: Dass dies auf die CRONIMET zu 100 Prozent zutrifft, davon konnte sich Zoe Mayer, Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Karlsruher Stadtrat und Kandidatin für die Bundestagswahl, bei ihrem Besuch in der Karlsruher Firmenzentrale überzeugen.

Im Austausch mit dem CEO des Unternehmens, Jürgen Pilarsky, CFO Bernhard Kunsmann und Thomas Junker, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) machte sich Mayer ein Bild vom Standort des Unternehmens in Karlsruhe, aber auch von der gesamten Metallrecyclingbranche.

Im Gespräch betonte Jürgen Pilarsky noch einmal die ehrgeizigen Ziele, die sich das Unternehmen als führender Recyclingspezialist für Edelstahl für die Zukunft gesetzt hat. „Wir haben mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie die Weichen für die Zukunft gestellt und das Ziel ausgegeben, dass wir bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen sein wollen. Das sehen wir keineswegs als Lippenbekenntnis. Vielmehr sind wir davon überzeugt, dass das für uns als Unternehmensgruppe der einzig richtige Weg sein wird, um auch in Zukunft ein robustes und starkes Unternehmen zu sein“, so Jürgen Pilarsky.

Gleichzeitig betonte Bernhard Kunsmann aber auch, dass es zwar viele Maßnahmen gebe, die man in Zukunft gerne umsetzen wolle, es aber auch Unterstützung und die richtigen Rahmenbedingungen von Seiten der Politik werde geben müssen, um diese auch umzusetzen.

Einen Anhaltspunkt lieferte in diesem Zusammenhang BDSV-Hauptgeschäftsführer Thomas Junker: „Bereits heute spart der Einsatz von Stahl- und Edelstahlschrott bei der Stahlherstellung Klima- und Umweltkosten in Milliardenhöhe. Dies macht deutlich, dass Stahl- und Edelstahlschrott ein Recyclingrohstoff und kein Abfall im herkömmlichen Sinn ist. Deshalb sollte Stahl- und Edelstahlschrott zukünftig vermehrt als Recyclingrohstoff in der Stahlherstellung verwendet werden und so den Einsatz von Kohle und Eisenerz reduzieren,“ so Junker.

Bei einem abschließenden Rundgang über das Lager konnte sich Zoe Mayer ein Bild von den großen Mengen machen, die allein am Karlsruher Standort am Rheinhafen aufbereitet und umgeschlagen werden.

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Weiterer Schritt Richtung Zukunft: CRONIMET Unternehmensgruppe hat einen neuen Mehrheitsgesellschafter

Karlsruhe, 13. August 2021

  • Jürgen Pilarsky hält 51 Prozent der Anteile am Unternehmen

  • Unternehmensgruppe weiterhin zu 100 Prozent in Familienhand

CRONIMET hat einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Zum 1. August 2021 übernimmt Jürgen Pilarsky, CEO der CRONIMET Holding GmbH, als Mehrheitsgesellschafter den Staffelstab von seinem Vater, dem Firmengründer und bisherigen Mehrheitsgesellschafter Günter Pilarsky. Jürgen Pilarsky hält nunmehr 51 Prozent der Anteile, bei Günter Pilarsky verbleiben 49 Prozent.

Mit der Übernahme der Mehrheitsanteile durch CEO Jürgen Pilarsky setzt das Familienunternehmen auf Kontinuität.

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